PAP-Abstrich


Was wird bei der Untersuchung gemacht?


Der PAP-Abstrich ist Teil der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Er ist nach dem Erfinder dieser Methode, Dr. George Nicholas Papanicolaou, benannt. Der Test dient zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Ab dem 20. Lebensjahr hat jede Frau in Deutschland einmal jährlich Anspruch auf diese Untersuchung.

Hierbei werden mit Hilfe eines Abstrichs Zellen von Muttermund und Gebärmutterhals entnommen. Diese werden anschließend auf einen Objekt-Glasträger aufgestrichen und eingefärbt. Dadurch lassen sich Form und Aussehen der Zellen gut beurteilen. So können Entzündungen, Infektionen oder eben auch Krebszellen gefunden werden.
 

Was ist Gebärmutterhalskrebs


Gebärmutterhalskrebs entsteht durch Viren, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Die meisten Frauen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Ein großer Teil der so hervorgerufenen Veränderungen bilden sich von selbst wieder zurück, hin und wieder jedoch entsteht Gebärmutterhalskrebs. Hauptauslöser sind hierbei HPV (Human Papillomviren), die durch einen speziellen Test entdeckt werden können.

Was wird beim auffälligen Befund gemacht?


Ein auffälliges Ergebnis des PAP-Tests bedeutet nicht unbedingt, das eine Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung vorliegt. Wie oben bereits beschrieben, sind die meisten Frauen einmal von einer Infektion durch sexuell übertragbare Viren betroffen. Die Engstelle am Gebärmutterhals, der Gebärmutter und Scheide verbindet, ist für Viren besonders zur Einnistung geeignet. Leichte Zellveränderungen gehen aber sehr oft von selbst wieder zurück.

Bestehen diese Veränderungen allerdings länger oder in schwerwiegenderer Form, so wird eine genauere Untersuchung durchgeführt und eventuell eine Gewebeprobe entnommen.
 
Ist diese Probe tumorartig verändert, wird das betroffene Gewebe entfernt.